Laboratorium

 

Neuigkeiten



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Am 15.08.2012 um 11:31 habe ich folgendes gelernt:
Wozu brauche ich eigentlich ein blog? Um es etwa ein mal im Jahr zu benutzen, so wie es aussieht.
Und warum ist der heutige Tag dazu ausersehen, es mal wieder zu benutzen? Meine Ferien sind fast um, die Kinder sind alle eine Klasse weiter, insofern also nichts besonderes.
Der Roman, an dem ich mit meiner Freundin seit dem vergangenen Sommer schreibe ist gedanklich bis ins 7. Buch vollendet, geschrieben ist gut die Hälfte des 1. Buches. Weihnachten soll es fertig sein, an ihr liegt es nicht mehr, aber ich bin immernoch hinterher.
Ich habe an DGS weiter geplant, habe endlich den Hintergrund fertig und nun sollte da dem Schreiben auch nichts mehr im Wege stehen.
Und wir hatten vorgestern nacht einen Frosch im Wohnzimmer - da sieht man mal, wie naturnah wir hier leben ;-)
Und was ich im vergangenen Jahr gelernt habe?
Daß ich noch immer viel zu viel Spaß daran habe, WoW zu spielen und es mit der neuen Gilde, die Nr.1 Kind aufgetan hat, super Spaß macht. Auf MoP freue ich mich nach den Einblicken, die die Beta erlaubt hat, riesig!
Daß es ebenso großen Spaß macht, gemeinsam mit einer Freundin den Plot einer Geschichte zu planen und zu schreiben. Nur daß immer so wenig Freizeit da ist, alle Interessen gleichermaßen zu verfolgen, stört mich.
Daß Frösche einfach cool sind - ich weiß schon, warum ich die Viecher so mag.
Und vielleicht schreibe ich in Zukunft ja wieder häufiger in mein online-Tagebuch...

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Am 25.07.2011 um 23:34 habe ich folgendes gelernt:
Sind wir nicht alle ein bißchen gleicher? Definitiv dann, wenn wir jünger und hübscher und wohlbebuster sind, als ein Vergleichsmodell. Aber ich will gar nicht maulen. Nicht über wehe Füße und einen wehen Rücken, weil ich meinen Füßen die falschen Schuhe und meinem Körper die falsche Unterlage zugemutet habe und wohl einfach zu alt bin, in meinem Alter noch mit dem Zelten anzufangen. Dabei hatte ich schon eine selfinflating Luftmatratze, statt einer einfachen Isomatte. Und ich will auch nicht maulen über die Feuchtigkeit, die unser Juliwochenende begleitete und die ich jetzt mühsam wieder aus Zelten und Schlafsäcken entfernen muß, bevor ich sie wegpacken kann. Wir haben NICHT die geplanten 4 Nächte im Zelt verbracht, denn auch der Schatz klagte über einen wehen Rücken und stellte fest, seit dem letzten Mal Zelten doch etwa 15 Jahre älter geworden zu sein. Wir brachen die Zelte also ab und verfügten uns zu der Schwiegermama, die in Rufweite zum Zeltplatz wohnt. Und wir hörten viele der Gruppen, wegen denen wir ursprünglich zum Deichbrand gefahren waren, nicht, weil wir einfach zu kaputt waren und ins Bett wollten. Durch die bessere Unterbringung ging es aber jeden Tag besser, und so hatten sich die Karten am Ende doch amortisiert.
Ich habe mal wieder festgestellt, wie sehr ich meinen Schatz liebe - der sich nach der Heimkunft an einer neuen Bartfrisur versucht hat. Mal sehen, was davon bleibt.
Ich habe auch festgestellt, daß meine Söhne doch noch Kinder sind, egal was sie als Rechte einfordern Der Große bekam knallrote Ohren, als die auf irgendwelchen Schultern sitzenden Damen beim Jennifer Rostock-Auftritt wie verlangt \'blankzogen\', sich gegenseitig abknutschten und damit auch weitermachten, als sie von JR auf die Bühne gebeten wurden. Sicher gibts dazu ein paar Filmchen im Internet, ich hatte meinen Fotoappafot nur mit, ihn aber nicht benutzt.
Der Mittlere war müde und maulig, schon Stunden vor dem Auftritt der Band, die er unbedingt hören wollte, und dann so durch den Wind, daß Papa ihn nicht auf die Schultern nehmen durfte und er so nach all dem Durchhalten noch nicht mal was sah. Auch den Auftritt von The BossHoss wird es sicher irgendwo im Internet geben, also wird er ihn als Konserve mal sehen.
Und ich habe gelernt, daß man beim Zelten während eines Festivals keine Chance hat, irgendwelche noch ausstehenden literarischen Arbeiten zu bearbeiten. Hätte mir diesen Transport echt sparen können.
Entgegen dem, was man nach obigem meinen könnte, liebe ich aber mein neu erworbenes, eigenes Zelt. Es ist dicht, riesig, kuschelig, einfach schön, nächstes Mal aber wird darin eine Komfort-Gästebett-Luftmatratze aufgeblasen, damit wir unsere alten Knochen besser betten können - oder besser zwei davon.
Und wir haben mal wieder festgestellt, warum die Fanta 4 uns so gefallen, sie SIND einfach fantastisch, auch wenn sie pitschnaß werden. Naja, aber wenn man das Festival auch DeichBRAND nennt, muß man sich nicht wundern, wenn die göttlichen Gewalten versuchen, diesen Brand zu löschen.
So, und ich werd dann mal weiter liegengebliebenes aufarbeiten... 

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Am 06.07.2011 um 08:52 habe ich folgendes gelernt:
Wo fängt eine Geschichte an, wo hört sie auf? Beginnt sie mit der Zeugung, der Geburt, dem ersten Wechsel des Geschicks?
Wo beginnt genau DGS? Muß ich die 17 Jahre zurückschauen auf die drei Mütter, eine im Wochenbett, eine die gerade entbindet und eine, die hochschwanger die Nachricht vom Tode ihres Gatten erhält? Muß das sein, weil das Schicksal dieser Mütter und das ihrer Kinder eben 17 Jahre später hohe Wellen schlägt?
In welchem Ton sollte man erzählen? Funktioniert es mit dem allwissenden Erzähler wirklich? Soll ich so weitermachen, wie bisher, mit einzelnen Kapiteln, die jeweils auf einen Charakter fokussieren, ohne mich der ich-Form zu bedienen?
Wie kann ich DGS so ornamental-oriental erzählen, wie den weißen Falken? Gibt es irgendwelche Gelegenheiten, an denen die Protagonisten so viel Ruhe und so viel Zutrauen zueinander haben, daß sie einander so private Dinge wie ihre Geschichte und Fährnisse erzählen?
Hmmm... Problem besteht weiter.
Einen schönen letzten Schultag wünsche ich...

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Am 19.06.2011 um 00:34 habe ich folgendes gelernt:
Heute habe ich mir ein Blog programmiert. So werden vielleicht mal etwas zeitnaher Neuigkeiten zu meiner Textproduktion auf dieser Seite erscheinen.
Was hab ich heute sonst gemacht?
Mit meiner Co-Autorin geplottet, aber leider noch immer nicht meinen Anfang auf die neuesten Erkenntnisse umgeschrieben. Immerhin haben wir jetzt einen definitiven Storyplan und ich habe eine sehr viel genauere Vorstellung von meinem Helden. Aber seinen Namen kann ich mir noch immer nicht merken. Das muß sich ändern.
Und S. war sehr fleißig, hat mir schon wieder ein neues Kapitel geschickt. Ich muß echt nachlegen...

Eine gute Nacht.

© Bettina Lege (eMail schreiben) 2004 / 2017,
zuletzt geändert am 28.09.2015.