2854 Die RSS Dragon auf
ihrem Weg durchs Sonsyst

Das erste Buch der Welten

Leuvenhook-Geschichten auf Papier und virtuelle Kritik an ihnen

Da die Welten vieler Weltenbastler als Hintergrund einer Geschichte oder eines Romans entstanden sind, lag es nahe, daß der Weltenbastler Webring Ende 2002 ein Buch mit Geschichten herausgab. Die Idee hatte Astrid Vollenbruch (Teria), die auch die Organisation, die Auswahl der Geschichten und die Herstellung der Bücher übernahm.
Das Buch enthält Geschichten von Aeyolscaer, Alex Gajic (Haschkeks), Bettina Lege (Drachenmama), Dream, Jerron, Kalinda, KeyKeeper, Lakyr, Licorne, Markus Heitz (Meister Mahet), Martin Hoyer (Yerho), Martinvi, Neri, Teria, Vanip (Jack) und Der weise Wanderer. Außerdem enthält es Zeichnungen von Aeyolscaer, Jerron, Martin Hoyer und Teria. Auf dem Weltenbastlertreffen 2003 diente es dann als sehr passende Autogrammsammelmappe und wer wollte, bekam noch ein Lesezeichen von Sir Usul dazu gefaltet.
Im Geschichtenforum der Weltenbastler wurden die Beiträge zum Buch von den Weltenbastlern auch besprochen, und an dieser Stelle kann man in den Genuß der Kritiken zu meinen Leuvenhook-Geschichten kommen.

Alex | Dorte | Florian | Jack

Originalthread

meine Antwort

 

Dorte (Anorivrin) schrieb am 28.2.2003.:
Na gut, dann rezensiere ich mal weiter.

Aaalso: Ich find diese Stories ja sowas von knuffig! Werd gleich losrauschen und von der Seite den Rest runterziehen und morgen nachmittag bei einer Tasse Kakao lesen.
Die "Kleinen Drachen" waren ein netter Einstieg! "The Black Hole" hat ein umwerfendes Ende, ich hab schallend gelacht; und bei der "Kaiserlichen Konkubine" hast du mich schön reingelegt - gut gemacht.

Ich finde, die Stories bewegen sich irgendwo zwischen Kinderbuch und Parodie, und das gefällt mir ungemein. Ich mag ernste Science Fiction nicht so gerne, lieber chaotisch und technisch unlogisch als exakt und langatmig und zig mal dagewesen.

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Alex (Maresis) schrieb am 1.3.2003.:
Also was die Ideen anging fand ich die Geschichten auch alle schön - Dream hat das mit dem Pendeln schon ganz richtig ausgedrückt.
Was mir ein bisschen fehlte war etwas wie ein Spannungbogen, vor allem bei "Kleine Drachen". Die Geschichten plätscherten so vor sich hin, sie hatten zwar irgendwie am Ende doch eine Pointe, aber die kam dann doch eher so "Huch - naja" mäßig.
Andererseits weiß ich auch nicht sicher, ob Short-Story-mäßige Spannungsbögen in die Atmosphäre passen würden.

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Florian schrieb am 1.3.2003.:
Die Leuvenhook-Geschichten sind eben wirklich direkt aus dem Leben gegriffen, ohne großen Spannungsaufbau oder dramatische Musikuntermalung. Es passiert nichts wirklich Wichtiges ,aber zum Schmunzeln bringtīs einen allemal. Dabei finde ich, der Schreibstil kann sich durchaus sehen lassen (ich fandīs z.B. hervorragend beschrieben wie die Drachenfliegen gejagt werden).

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Jack (Daleth) schrieb am 1.3.2003.:
Ich finde, das in die Geschichten (nicht nur die im WBB) ziemlich viel passiert, dafuer muss man eben zwischen die Zeilen lesen koennen, wie in viele echte Horror/Suspense Geschichten der Fall ist - und nach das Ende geht es weiter in die eigene Gedanken .
Die Geschichten bringen wirklich ein "sense of wonder"

Nur bei "Konkubine" hab ich den Plot verpasst, es ist mir klar, das man irgendwo reingelegt werden soll, aber wo (Es fuehlt als X-Files oder Blair Witch gucken mit zuviel Tranquilizer im Blut - eine Ahnung von die Emotionen die man haben muss, jedoch ohne diese zu spueren).

Ein Ziel des WBBs war es, eine Einfuehrung in die Welt zu geben, und das war hier tatsaechlich der Fall, ich hab gleich auch alle andere Leuvenhook Geschichten gelesen, und dann noch die andere Geschichten von Bettina's Schriftrolle Seite. Bin jetzt fast durch - schreibst du noch weiter, Bettina?

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Bettinas Antwort vom 9.3.2003.:
Hallo allerseits,
 
und ganz herzlichen Dank für die vielen schmeichelhaften Worte. Ein paar Punkte hier mal schön nummeriert:
1. Leider habe ich zur Zeit nur wenig Zeit für das Internet (und leider auch für das WB-Buch) und habe grade erst gesehen, daß es schon einen Thread zu den Leuvenhook-Geschichten gibt. Ich habe selber noch keine Kritiken abgegeben, weil ich noch nichts gelesen habe, aber ich will echt wirklich! Und ich will auch die Rundreisen mitmachen, da habe ich meine Freizeit jetzt erst mal darauf verwendet.
2. Die Kaiserliche Konkubine, bzw. der 'Witz' darin. Tja, mein ganz persönlicher Witz ist natürlich das Baby-Wickeln. Dann noch der Witz mit den Strategen am Spielbrett, die den Krieg zu einer Art tabletop machen - bei einem weit verbreiteten Tabletop (Warhammer 40K) gibt es Imperiale Streitkräfte etc
Und das war es eigentlich schon. Das Offensichtliche ist die Titelfigur, eine Rose, auch wenn es natürlich schon darauf angelegt ist, daß man, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick, Mallah für die Titelfigur hält.
3. Ob ich weiterschreibe? Naja, vor habe ich es schon, aber Zeit leider kaum im Moment. Und es könnte auch gut sein, daß das Pendel mehr in Richtung Kindergeschichten geht bei meinen nächsten Werken - oder vielleicht auch nicht.
Meinen Roman Juli 1970 will ich überarbeiten und mal einem Verlag anbieten, aber das dürfte noch ein Weilchen dauern. Und die Fortsetzung/Nebenhandlung zu 'Der Weiße Falke' existiert, ist abgeschlossen aber überarbeitungsbedürftig und nicht online. Testleser natürlich gewünscht (erotische Fantasy).
Ich hoffe, ich komme in den nächsten Wochen mal zum Lesen und selber Kritisieren, dann melde ich mich in den inzwischen zahlreichen threads hier auch mal zu Wort. Versprochen!!

Schöne Grüße von Bettina
*mit Kinderwindeln, Architektenbriefen aus dem 19.Jh. und Kontoänderungsformularen jonglierend*

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© Bettina Lege 2006 / 2014, eMail schreiben,
© der Texte bei den jeweiligen Autoren 2003,
letzte Änderung am 04.07.2006.