Aufräumen steht ja ständig an. Die eigenen Sachen vom Ballast des bereits erledigten zu befreien fällt mir schon schwer genug, aber irgendwie gelingt es meist doch. Wenn man dann aber den praktisch kompletten Haushalt der eigenen Mutter erbt...
Es hat eine Weile gebraucht, bis ich mit dem Aufräumen überhaupt anfangen konnte, da stand mir anfangs vor allem die emotionelle Komponente des Ganzen im Weg. Aber man hat nicht nur den Verstorbenen gegenüber sondern insbesondere den Lebenden gegenüber eine Verpflichtung, und sei es nur, dafür zu sorgen, das jedes Kind einen Schreibtisch für die Schularbeiten hat.
Fertig bin ich noch lange nicht, denn meine 'Kellerfunde' bremsen mich recht häufig aus.
Hier stelle ich diese persönlichen 'Kellerfunde' vor - die nicht wirklich alle aus dem Keller stammen, aber mir im Rahmen des Durchforstens des geerbten Haushaltes in die Hände fielen und in der einen oder anderen Weise die Tochter, die Mutter, die Ehefrau oder die Historikerin in mir angesprochen haben; Dinge, die ich oder wir unbedingt behalten wollte(n) und die dafür wieder tauglich für den Gebrauch gemacht werden mussten; Kompromisse die gefunden werden mußten, um für vier Leute Platz zu machen, wo zuletzt nur ein Mensch lebte. Also ein buntes Potpourri... and still more things to come.
Meine Kellerfunde seit 2020 findet man in meinem Blog Eine Historikerin räumt auf.
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zuletzt geändert am 18.03.2023.